Die Spreu vom Weizen trennen – Rückstandsanalysen im Bio-Kontrollverfahren

Aktualisierte Neuauflage: Manual zum Risikomanagement von Pflanzenschutzmittel-Rückständen in Lebensmitteln aus Ökologischem Landbau

Bio-Produkte definieren sich nicht über ihre Inhaltsstoffe, sondern über ihren Produktionsprozess. Viele Studien belegen, dass dieser Ansatz zu weitgehend rückstandsfreien Bio-Produkten führt. Trotzdem werden Bio-Produkte nicht unter einer Glasglocke erzeugt, so dass in Einzelfällen auch in Bio-Produkten Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden werden. Ursachen können die allgemeine Umweltverschmutzung oder eine unsachgemäße Handhabung von Pestiziden durch benachbarte konventionelle Landwirte sein, aber auch ein Einsatz verbotener Betriebsmittel durch einen Öko-Betrieb. Rückstandsanalysen können nicht nur den Rückstand aufdecken, sondern auch Hinweise auf die Eintragswege geben.

Was ist ein Rückstand? Wo und wie nehme ich eine Probe? Welches Labor wird beauftragt? Wie bewerte ich die Ergebnisse?

Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Pestizidrückstände in Öko-Produkten behandelt das Handbuch "Risikomanagement von Pflanzenschutzmittel-Rückständen in Lebensmitteln aus Ökologischem Landbau". Das Manual wurde 2006 erstmals im Rahmen eines durch das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) geförderten Projektes veröffentlicht und ist nun in dritter, überarbeiteter Neuauflage erschienen.

Der Autor Martin Rombach, Kontrollstellenleiter des Prüfverein und wissenschaftlicher Beirat im Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e. V., ist seit über 20 Jahren mit dem Thema beschäftigt und spricht besonders die Praktiker in Kontrollstellen, bei Behörden und in Unternehmen an. Herausgegeben wird das Manual von der Kontrollstelle GfRS, die das BÖLN-Vorhaben durchführte.

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